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Südburgenland finden:

ArcheON - Archäologie ohne Grenzen

Kennen Sie das gemeinsame archäologische Erbe der österreichisch - ungarischen Grenzregion?

Das Gebiet des Südburgenlandes und jenes des Komitat Vas gehören zu den an historischen und archäologischen Werten reichsten Regionen. Dieses Gebiet, seit 100 Jahren von einer Staatsgrenze geteilt, war früher eine einheitliche, gemeinsame Region - bereits seit der Steinzeit.

 

Projekt ArcheON

So kam der Gedanke auf, das gemeinsame historische und archäologische Erbe aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es entstand das grenzüberschreitende Projekt "ArcheON", zu dem sich die vier Projektpartner Tourismusverband Region Oberwart, Landesmuseum Burgenland, Savaria Museum Szombathely und Savaria Turizmus Szombathely, mit Unterstützung des Landes Burgenland zusammengeschlossen haben.


Die Grabungsstätten

Burg
Der Herrensitz der Metallbarone

 

Erleben sie die archäologische Erforschung der jahrtausendealten Festung von Burg hautnah.

2020 findet im Zuge des Interreg Projektes ArcheON eine archäologische Forschungsgrabung statt. Vor Ort erwartet den Besucher ein selbsterklärender Rundweg und ein Besucher-Informationsraum. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit den Archäologen bei der Arbeit zuzusehen und dem Führungspersonal Fragen zu stellen.

Die Grabungen sind jederzeit unter Berücksichtigung der Abstandsregeln und den Anweisungen vor Ort besichtigbar.

Laufende Updates zur Ausgrabungsstelle in Burg gibt es
hier!

Geführte Wanderungen zur Burg

Fragen und Anmeldungen bei der Gemeinde Hannersdorf unter
03364/2226


Grosse Plischa

Bereits 2019 wurde im Bereich der "Großen Plischa", in der Gemeinde Rumpersdorf" im Rahmen des ArcheON-Interreg-Projektes mit Grabungen gestartet. Im Vorfeld wurden Airbourne-Laserscanning-Daten ausgewertet und in einem Bereich eine wallähnliche Struktur festgestellt. Wallanlagen sind seit der Bronzezeit im Bereich von Höhensiedlungen vorhanden und dienten zum Schutz vor Feinden.

 

Die Grabungen sind mittlerweile abgeschlossen, gefundene Scherben konnten zum Teil bis in das 1. Jahrtausend vor Christus datiert werden.

Blick auf eine archäologische Ausgrabung von oben
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