Neben dem Bahntrassen-Radweg wurde ein Nachbau eines der größten Hügelgräber errichtet. Im „Hügelgrab” begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine 7.000-jährige Zeitreise in die Vergangenheit der Grenzregion. Die vier Themenbereiche der Ausstellung (frühe Eisenzeit, Hügelgräberfeld Schandorf, Handelsbeziehungen in der Eisenzeit und die aktuelle archäologische Forschung in Schandorf) werden durch ein 7-minütiges Informationsvideo in den Sprachen Deutsch, Englisch, Ungarisch und Kroatisch ergänzt.
Auf der Kuppe des Hügelgrabes befindet sich ein Panoramapunkt, der mithilfe einer digitalen Videoinstallation (CGI-Animation) einen besonders eindrucksvollen Blick in die Vergangenheit ermöglicht. Für die Errichtung der Betonkuppe des Besucherzentrums wurde mit der „Pneumatic Wedge Methode” eine ressourcenschonende, innovative Bauweise gewählt. Die Betonteile wurden mit einem Luftkissen „aufgeblasen”, dann mit Metallschienen verbunden - damit konnte die Betonkuppe selbst in knapp vier Stunden errichtet werden. Nach der Abdichtung wurde die Kuppe mit Erdmaterial überschüttet. Das gesamte Bauwerk mit einem Durchmesser von über 22 Metern und einer Höhe von 4,5 Metern wurde in einer Bauzeit von nur vier Monaten errichtet.



