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Friedensburg Schlaining

Stadtschlaining

Burgenland Tourismus GmbH | Motionmanager Hackl

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Überwiegend sonnig
Heute

2° / 16°

Bewölkungsgrad
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5 km/h
  • DienstagSonne, Wolken, Regenschauer

    4° / 15°

  • MittwochSonne ohne Wolke

    3° / 13°

  • DonnerstagÜberwiegend sonnig

    1° / 11°

Die Eröffnung des neuen Burgmuseums ist für Mai geplant.

Die Friedensburg Schlaining wurde 1271 erstmals urkundlich als „castrum Zloynuk“ erwähnt und war zu dieser Zeit im Besitz der Güssinger Grafen. Erst nach und nach wandelte sich der Name ab, bevor sie 1786 offiziell unter ihrem heutigen Namen bekannt wurde. Im 15. Jahrhundert kam die Burg in den Besitz des Ritters Andreas Baumkircher. Sein Name ist heutzutage in der Region von vielen Legenden umwoben – die sogenannte „Baumkircherfehde“ (1469-1471) gegen Kaiser Friedrich III führte schließlich zu Baumkirchers Hinrichtung in Graz.
1527 bekam Franz Batthyány die Herrschaft als Geschenk, dessen Nachfolger über 300 Jahre lang die Eigentümer blieben. Erst nach der Hinrichtung Ludwig Batthyánys 1849 fiel die Burg wieder neuen Besitzern zu, darunter die ungarische Kammer, der Eisenbahnpionier Dr. Franz Schmidt, Dr. Demeter Selesky und die ungarische Hermesbank sowie der ehemalige österreichische Bundesminister DDDr. Udo Illig.
Die Idee, eine Friedensburg zu schaffen, entstand in der bewegten Zeit des Kalten Krieges. Dazu wurde im Jahr 1982 von Dr. Gerald Mader mit Unterstützung von Bundeskanzler Bruno Kreisky ein Verein gegründet, mit dessen Hilfe die Idee eines Dialoges zwischen Ost und West gefördert werden sollte. Dieser Verein wurde unter anderem durch das „Friedens- Zentrum“ auf der Friedensburg Schlaining als Ort der Begegnung, des Gesprächs und Dialogs umgesetzt. Im Anschluss daran etablierte sich der Verein im Jahr 1983 zum Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, kurz ÖSFK, welchem im Jahr 1987 vom Generalsekretär Perez de Cuellar auch der offizielle Titel „Botschafter des Friedens“ verliehen wurde.