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Südburgenland finden:

Wie es sich lebt - im Südburgenland

Kulinarik 28.11.19

Sie ist klein, die Region Südburgenland. Aber dass sie viel zu bieten hat, das ist kein Marketinggewäsch. Nein, das ist so. - Oder nicht?

Fast 37 Jahre habe ich nun "auf dem Buckel". Bin Südburgenländerin mit Herz und Seele. Und das aus vielen Gründen. Es passt einfach. Die Einstellung der Südburgenländer, ihre Gastlichkeit, die Ruheoasen und die kurzen Wege dorthin, wo es lauter ist.

 

Wenn man will, findet man hier NICHTS

Einmal sagte mir vor Jahren jemand, im Südburgenland gäbe es ja "Nichts". Man solle nicht daherreden von touristischen Attraktionen. Es gibt einfach Nichts. Das saß. Aber wenn man das sacken lässt - ja, ganz genau. Wie WUNDERBAR! Man findet hier auch Nichts. Wenn man will.

Wenn man will läuft man am Csaterberg durch die Kellergasse und findet Natur, Ruhe und ein Platzerl beim Buschenschank. Man kann endlos spazieren oder wandern gehen. Und auch hier: Nichts als man selber. Ist das nicht grandios? Ist es nicht das, was mitunter fehlt? Was der hektische Alltag, das hin- und hergetrieben Sein manchmal so schmerzlich verdrängt? So gesehen ist dieses "Nichts" doch das größte Geschenk überhaupt.

Es hat mir auch schon in Studienzeiten gut getan, die große Stadt auch diese sein zu lassen und das Wochenende dort zu verbringen, wo sich "Fuchs und Hase 'Gute Nacht' sagen". Auch das ist in meinem schönen Südburgenland so. Inzwischen hat sich viel getan. Auch hier kann man fein Wellness-Urlaub machen mit allem Schnick-Schnack dazu. Man kann sich auch ein Kellerstöckl buchen und Kopf und Seele frei kriegen von allerhand Ballast. Irgendwie ist alles da. Also Schluss-Aus-Pasta - reden wir nicht vom Nichts, sondern von dem allen, das da ist und aus dem man sich nehmen kann, was einem Spaß macht und gut tut.

 

Denn gut tun soll es

Ich persönlich bin ja ein Genussmensch und fühle mich gerade deshalb in meiner Heimatregion so gut aufgehoben. Denn es gehört schon die typische südburgenländische Einstellung zu allem Tun dazu. Für mich ist das die Entschleunigung. Nicht falsch verstehen: Wir sind schon fleißige Leut'. Aber zu allem gehört das "Zammsitzen" und Reden, vielleicht bei einem Glaserl Wein und so geht es dahin. Das Leben im Südburgenland. Und da ich ja auch gerne teile, teile ich gerne einige meiner persönlichen Highlights - vielleicht habt ihr ja Lust, das eine oder andere auszuprobieren. Eines kann ich garantieren: Es war nicht Nichts, es war wahnsinnig schön und lustig.

 

Mein Teil vom Südburgenland - von einer, die es schon mal probiert hat

  • Burg Bernstein: Genial das 3-Gänge Abendessen bei Kerzenschein. Unglaubliches Ambiente! Unbedingt etwas Zeit mitbringen und den Aperitif im Burghof genießen.
  • Kellergasse mit Flair: Südburgenland-Fans kommen um die Kellerstöckl nicht herum. Das einzigartige Flair erlebt man am besten in Kombination mit einem Spaziergang durch die Kellergassen. Zum Beispiel am Csaterberg. Einkehrschwung beim Heurigen inklusive. Geht auch herrlich im Kellerviertel Heiligenbrunn. Da geht's aber ohne Achterl Uhudler nicht...
  • Lama-Wanderung: Mit einem Lama vom Elfenhof in Neusiedl bei Güssing habe ich schon mein Glück probiert. Und gefunden! Mit Freunden oder Familie einfach nur herrlich entspannend und ein Riesenabenteuer. Übrigens TOP für Klein und Groß.
  • Füsse in die Lafnitz: Es gibt so herrlich entspannende Plätzchen an der Lafnitz- unbedingt einmal hinkommen, Füsse ins kalte Wasser und die Ruhe aufsaugen. Die Landschaft der Lafnitzauen sind einfach unschlagbar!
  • Wellness-Tag: Ja, klingt abgedroschen - aber wo, wenn nicht im Südburgenland ;) So manches große Thermenhotel bietet auch Day-Spas an oder geht einfach so in eine unserer tollen Thermen. Wenn dann aber auch gleich mit einem Frühstück im angeschlossenen Hotel starten. Geht super im AVITA Resort in Bad Tatzmannsdorf oder bei den Thermenhotels in Stegersbach.
  • Kurzurlaub: Kopf ausleeren, nix tun. Besondere Gastgeber gibt es bei uns viele. Kleine Unterkünfte, persönliches Ambiente. Wo fängt man an... :)

 

 

 

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